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NNU Gedichte & Texte
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DIE LANDUNG
Viel Erlebtes
haben wir erfahren In einer Stadt die Rom hieß und auch so
aussieht
aber sich anders anfühlte als wir dort waren an
einem Ort hinter verschlossenen Türen 8 Tage - und wie wird
DIXIKLO geschrieben- und ausgehalten und ertragen haben wir dort
einiges und glücklich waren wir alle und nach Hause gekommen
sind wir auch wieder und haben dann dort weitergemacht bis es
geschneit hat und wissen nun mehr über maschinen und hamlet und
ophelia und liebe und "Something is rotten in this age of hope"
und laut rufen auch wir von Berlin nach Rom, weiter so und "ohne
Hoffnung und ohne Verzweiflung leben" und groß war es und
wahnsinnig war es auch
eben Theater.
Der SCHREI 1
Wer
wann bin ich was wann kann ich Wo wann soll ich warum wann muss ich
wohin wann geh ich schreien die gespenster hinter der stirn später
dort auch schmerzen irgendwann wieder ruhe und leere dann beginne ich
über mich zu denken muss vergangenes rausschreien und träumen
muss ich von neuen bildern und vom anders wollen in den morgen hinein
aber träume bleiben ohne arbeit utopie.
Schweigen ist das
letzte Theater und eine Erfindung der Irdischen
Maschinenarbeit
Im
Kopf wenn ich anfange durch mich hindurchzudenken hört nichts
mehr auf Bilder arbeiten in den Tag und Nachts beim Träumen gehe
ich ins kalte nasse Nichts
18. Januar 2010 Uwe Schmieder
