NNU


Termine









Der NNU zeigt Das beispielhafte Leben und der Tod des Peter Göring, Biografie eines glücklichen Bürgers von Th. Brasch & L. Trolle
Am 30. Oktober 2010 ab 19.30 Uhr
im Grünen Salon der Volksbühne Berlin

Am 30. Oktober 2010 ab 19.30 Uhr
im Grünen Salon der Volksbühne Berlin



Wiederbelebung durch den NNU im grünen Salon in der Volksbühne, in klarer dialogischer Textur mit Sprechgesang im Chor und musikalischen Politpopsound im Stile eines Agit – Prop Theaters über die alte kleine DDR.

Es ist vor und nach dem 13. August 1961 – Mauerbau. Schmuggler, Schieber, Grenzverletzer, Kleinfamilie, Nationale Volksarmee und LPG. Dazwischen: Der Glückliche Bürger Peter Göring. Ob als Dresdner, Melker oder als Soldat – fleißig und pflichtbesessen, verliebt und vorbildlich – ist er einer der ersten, die den sozialistischen Frieden an der Sektorengrenze sichern. Doch als am 23. Mai 1962 an der Berliner Mauer mindestens 120 Schüsse aus einer Kalaschnikow gefeuert werden, bricht der 20 jährige Postenführer Peter Göring, der einen „Grenzverletzer“ stoppen wollte, tot zusammen. „Der Westen hat Peter Göring getötet“ sind die letzten Worte im Stück. Wahrheit, falsche Propaganda, oder ein einfach nur Stoff, aus dem man Helden macht(e)?
„Ein ungeheuerliches Verbrechen“ schrieb damals das SED Blatt Neues Deutschland , „Alles Lüge“ die BILD - Zeitung. Eine Politgroteske, eine Vergangennheits- Revue, eine Selbstkritik die man sich nicht entgehen lassen sollte. Für Bürger beider Systeme. Für Spätgeborene. Und natürlich für all die, die schon immer wissen wollten, wie es im wilden alten Osten war.

Regie: Uwe Schmieder
Umsetzung: Ensemble NNU

18. 30 Uhr bis 01.00 Uhr

Ensemble des Neuen Notwendigen Untergrunds (NNU) im Grünen Salon.
ca. 18.30 h:
Eröffnungszeremonie mit Prolog „Anmut sparet nicht noch Mühe“ (Clownsspiel)

ca. 19.00 h:
Teil I - „Der beispielhafte Leben und der Tod des Peter Göring“ (ca. 30 min.)
Agitprop-Theater - Biographie eines glücklichen Bürgers von Th. Brasch und L. Trolle

ca. 19.30 h:
Gerd Schönfeld ließt aus Briefen mit Jugendtanz
Schallplattenunterhalter Ossi Ost(ge)born 70:30 (ca. 20 min.)

ca. 19.50 h:
Teil II- „Das beispielhafte Leben und der Tod des Peter Göring“ (ca. 30 min.)
Agitprop-Theater - Biographie eines glücklichen Bürgers von Th. Brasch und L. Trolle

ca. 20.20 h:
NoGo - Zwischenspiel mit Fine Kwiatkowski (Tanz) und Willehad Grafenhorst (Musik, Video) (ca. 20 min.)

ca. 20.50 h:
Teil III „Das beispielhafte Leben und der Tod des Peter Göring“ (ca. 30 min.)
Aigtprop-Theater - Biographie eines glücklichen Bürgers von Th. Brasch und L. Trolle

ca. 21.20 h:
Gerd Schönfeld ließt aus Briefen mit Jugendtanz
Schallplattenunterhalter Ossi Ost(ge)born 70:30 (ca. 25 min.)

ca. 21.45:
Ganzes Stück im Schnell- Durchlauf (ca. 60 min.)
„Das beispielhafte Leben und der Tod des Peter Göring“
Biographie eines glücklichen Bürgers“ von Thomas Brasch und Lothar Trolle

ca. 22.45: Rixdorfer Perlen (ca. 30 min.)

ca. 23.15:
Party mit Vito Cassano( Klavier) und Laura Leiner (Gitarre)

Der nnu präsentiert:
„Das beispielhafte Leben und der Tod des Peter Göring“
Biografie eines glücklichen Bürgers von Thomas Brasch & Lothar Trolle
durchsetzt mit Texten aus der „Umsiedlerin“ von Heiner Müller
Regie / Bühne / Kostüme Uwe Schmieder
Es spielen:
Peter Göring Jörn Hentschel
LPG-Vorsitzende Liane Düsterhöft
Bauer Melker Andrzej “Filet“ Fikus
FDJ SekretärPeter Kühne, später neuer Soldat Andreas Uehlein
Stasi- Mann Willi Carsten Wilhelm
Mutter Göring /auch Bäuerin Rike Eckermann
Herr Haberland Dieter Kölsch
Karl Laumer Simon Gläsner
Uffz. Zugführer Wolf Scheidt
Martina Weidemann /auch Bäuerin Nicole Janze
Birgit Meißel/ auch Bäuerin Julia Lowack
Kellner/ auch Bauer Emanuelle Esposito
Polin auch Bäuerin Katarina Bellena
Mama Clown/ Nachbarin Susanne Schlenzig
Papa Clown/ Nachbar Matthias Hille
Kind Clown/ Nachbarkind Clara Schmieder
Straßensänger 1 / Akkordeonspieler Gerd Schönfeld
Straßensänger 2 / Muschelspieler u.a. Uli Sachse
Schwarzmarkt- fischbrötchen-verkäufer Micha Besch
Schwarzmarkt- wodka- verkäufer Thomas Meyer
Tänzerin: Fine Kwiatkowski
Musiker: Wilehad Grafenhorst

Grüner Salon in der Volksbühne
Samstag 30. 10. 2010
18.30 und 22.00


Montag, ??? 2010, Fehrbelliner Straße 6:

Liebes, Liebe, Lieber NNU!

Montagsbar und Café Müller proudly present:

N.N. Uh!

Wir starten das Programm um 20.00 Uhr.

Nach den Performances servieren wir einen kleinen, leckeren Imbiss.

Wessen Sommerloch also noch eine fluffige Füllung braucht -
Kommt, und holt's Euch!

Die Bar öffnet um 19.30 Uhr
Freier Eintritt.

21.00 Uhr: "RWF"

"Drecksau, alte!", so eine Zuschauerin am Lesertelefon der Münchner Abendzeitung.

"Wenn er Fassbinders Film sehen könnte, würde er sich übergeben", sagte Geza von Cziffra über Döblin, mit dem er den 20ern befreundet war. "BILD" prophezeite die "teuerste und verheerendste Pleite" des deutschen Fernsehens.

Unverständnis, Enttäuschung, Frust beherrschten die Diskussion und die Schlagzeilen, als "Berlin Alexanderplatz" zwischen Oktober und Dezember 1980 ausgestrahlt wurde.

Der fünfzehneinhalbstündige Film wurde 1979/80 innerhalb von 154 Drehtagen produziert und war mit einem Budget von 13 Millionen DM die teuerste deutsche Fernsehproduktion.

(zitiert aus: Juliane Lorenz, Fritz Göttler, Essays in: Süddeutsche Zeitung Cinemathek, booklet)

Berlin Alexanderplatz von Rainer Werner Fassbinder Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alfred Döblin, in 14 Teilen.

Teil II: "Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will", ca. 60 min., english subtitles.

Desweiteren,
sind wir stolz und überaus beglückt, folgende Mitteilung machen zu dürfen

Seit Juni 2010 besteht an jedem dritten Montag im Monat

die Möglichkeit, die Montagsbar in der Fehrbelliner Str. 6 zu nutzen, als einen Ort für:
- legendäre Soloauftritte
- schräge Konzerte

- Inszenierungs-Preziosen
- Schöne Filme - verdienstvolle Lesungen
- Pantomime
- Klamauk
- elaborierteste Choreographien
- improvisierteste Beschimpfungen
- Punk
- Oratorien
- Jodeln
- (obskure) Parteitage,


und was sonst noch wichtig und richtig ist ( - oder schön falsch - ), kurz:

"Cafè Müller zu Gast in der Montagsbar".

Jede und jeder, in dessen/deren Schubläden, Festplatten, Zettelkästen sich mehr oder weniger bedeutende Bühnenkonzepte befinden, ist herzlich gebeten, sich noch mal über den Scheiss zu beugen, sich Leute einzuladen, und ES einfach zu machen.

Jeder und jede, dem / der Zettelkästen, Festplatten, Schubläden gestohlen bleiben können, darf aber auch vorbeikommen und die Ukulele gerne mitbringen.

Ach ja, die Rahmen-Bedingungen. Nun, die sind folgende:
1. Kein Eintritt, keine Gagen.
alles Andere wäre ein allzu grober Verstoß gegen das Prinzip der Institution, und damit gegen das Gastrecht wäre, das der NNU dort genießt.
2. Zeitliche Begrenzung. Die Bühne öffnet um 20 Uhr und schließt um 21 Uhr.
Anschließend zeigen wir je eine Folge der legendären Fernsehbearbeitung von A. Döblins "Berlin, Alexanderplatz", von Rainer Werner Fassbinder (Länge: 45 min.)
Gefragt sind also Formate, die einen Rahmen von 45 Minuten nicht deutlich überschreiten. Schließlich gibt es evtl. eine kleine Umbaupause - und die ganz normalen Verzögerungen.
Danach darf gekickert werden.
3. Gastronomie.
Für die Künstler des Abends werden Getränke ihrer Wahl zum Einkaufspreis vorgehalten. (Die ersten 3 Drinks sind für sie frei.)
Alle anderen Gäste zahlen die legendär günstigen original MoBar-Preise.
Ich werde für jeden Abend 2 Gerichte zubereiten - vegetarisch und fleischhaltig.
Die Akteure werden umsonst verköstigt. (Hier können auch Wünsche geäußert werden!)
Für alle anderen Gäste gilt ein Preis, der die Materialkosten decken soll.
Die Bar öffnet um 19.00 Uhr und bleibt durchgehend - und open end - geöffnet. Essen gibt es nach der Vorstellung - bis die Töpfe leer sind.
Es darf nach Belieben geraucht werden.
4. Technik.
Es gibt ein wenig Licht, ein wenig Sound, ein Klavier, einen Videobeamer. Alles ist absolute basic, und was immer darüber hinaus gebraucht wird, werden wir uns irgendwo her besorgen müssen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich dabei gerne behilflich - ein wenig Vorlauf ist hierbei immer gut ... aber wem sage ich das?!
Gleiches gilt für die Reklame: Es gibt einen kleinen, feinen MoBar-Newsletter, aber der ist wahrscheinlich nicht sonderlich geeignet. Vielleicht finden wir ja ein paar kostengünstige, effektive Ideen?
Ein gewisser Lautstärkepegel wird, im Hinblick auf die sensitive Anwesenheit von Nachbarn und anderen Lebewesen, nicht überschritten werden.
Bis dato ist dieser Ort kein Theater.

5. OK, das war's schon!

Ich sitze jetzt also jeden Tag 24 Stunden online am Rechner und erwarte Eure begeisterten (und begeisternden!) Angebote.
Naja - jedenfalls fast.

Also bis gleich!

Micha.

sendet eure Ideen, Vorschläge an: j.m.c.besch@gmx.de

Das "Café Müller" ist ein Podium für die Künstler des NNU und eine sich immer weiter entwickelnde Theaterarbeitswerkstatt, die innerhalb der verschiedenen Projekte des NNU arbeitet und somit zusätzliche Projekte oder Ideen verwirklicht (zum Beispiel: Die Band - The No Fears -, Frauentagsveranstaltungen, Wo ist der Morgen den wir gestern schon sahn ...




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