Café Müller


Unser täglich Brot




Foto: Markus Götze





Café Müller und Montagsbar



Montag, ??? 2010, Fehrbelliner Straße 6:

Liebes, Liebe, Lieber NNU!

Montagsbar und Café Müller proudly present:

N.N. Uh!

Wir starten das Programm um 20.00 Uhr.





Nach den Performances servieren wir einen kleinen, leckeren Imbiss.

Wessen Sommerloch also noch eine fluffige Füllung braucht -
Kommt, und holt's Euch!

Die Bar öffnet um 19.30 Uhr
Freier Eintritt.

21.00 Uhr: "RWF"

"Drecksau, alte!", so eine Zuschauerin am Lesertelefon der Münchner Abendzeitung.

"Wenn er Fassbinders Film sehen könnte, würde er sich übergeben", sagte Geza von Cziffra über Döblin, mit dem er den 20ern befreundet war. "BILD" prophezeite die "teuerste und verheerendste Pleite" des deutschen Fernsehens.

Unverständnis, Enttäuschung, Frust beherrschten die Diskussion und die Schlagzeilen, als "Berlin Alexanderplatz" zwischen Oktober und Dezember 1980 ausgestrahlt wurde.

Der fünfzehneinhalbstündige Film wurde 1979/80 innerhalb von 154 Drehtagen produziert und war mit einem Budget von 13 Millionen DM die teuerste deutsche Fernsehproduktion.

(zitiert aus: Juliane Lorenz, Fritz Göttler, Essays in: Süddeutsche Zeitung Cinemathek, booklet)

Berlin Alexanderplatz von Rainer Werner Fassbinder Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alfred Döblin, in 14 Teilen.

Teil II: "Wie soll man leben, wenn man nicht sterben will", ca. 60 min., english subtitles.
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Der NNU ist nicht weg.
Er ist nur woanders.
Die Bar öffnet um sieben.

Hereinspaziert!


Liebe, Liebes, Lieber NNU!

Stolz und überaus beglückt dürfen wir Euch Allen folgende Mitteilung machen:

Ab und inklusive dem 14. Juni 2010 besteht an jedem dritten Montag im Monat

die Möglichkeit, die Montagsbar in der Fehrbelliner Str. 6 zu nutzen, als einen Ort für:
- legendäre Soloauftritte
- schräge Konzerte

- Inszenierungs-Preziosen
- Schöne Filme - verdienstvolle Lesungen
- Pantomime
- Klamauk
- elaborierteste Choreographien
- improvisierteste Beschimpfungen
- Punk
- Oratorien
- Jodeln
- (obskure) Parteitage,


und was sonst noch wichtig und richtig ist ( - oder schön falsch - ), kurz:

"Cafè Müller zu Gast in der Montagsbar".

Jede und jeder, in dessen/deren Schubläden, Festplatten, Zettelkästen sich mehr oder weniger bedeutende Bühnenkonzepte befinden, ist herzlich gebeten, sich noch mal über den Scheiss zu beugen, sich Leute einzuladen, und ES einfach zu machen.

Jeder und jede, dem / der Zettelkästen, Festplatten, Schubläden gestohlen bleiben können, darf aber auch vorbeikommen und die Ukulele gerne mitbringen.

Ach ja, die Rahmen-Bedingungen. Nun, die sind folgende:
1. Kein Eintritt, keine Gagen.
alles Andere wäre ein allzu grober Verstoß gegen das Prinzip der Institution, und damit gegen das Gastrecht wäre, das der NNU dort genießt.
2. Zeitliche Begrenzung. Die Bühne öffnet um 20 Uhr und schließt um 21 Uhr.
Anschließend zeigen wir je eine Folge der legendären Fernsehbearbeitung von A. Döblins "Berlin, Alexanderplatz", von Rainer Werner Fassbinder (Länge: 45 min.)
Gefragt sind also Formate, die einen Rahmen von 45 Minuten nicht deutlich überschreiten. Schließlich gibt es evtl. eine kleine Umbaupause - und die ganz normalen Verzögerungen.
Danach darf gekickert werden.
3. Gastronomie.
Für die Künstler des Abends werden Getränke ihrer Wahl zum Einkaufspreis vorgehalten. (Die ersten 3 Drinks sind für sie frei.)
Alle anderen Gäste zahlen die legendär günstigen original MoBar-Preise.
Ich werde für jeden Abend 2 Gerichte zubereiten - vegetarisch und fleischhaltig.
Die Akteure werden umsonst verköstigt. (Hier können auch Wünsche geäußert werden!)
Für alle anderen Gäste gilt ein Preis, der die Materialkosten decken soll.
Die Bar öffnet um 19.00 Uhr und bleibt durchgehend - und open end - geöffnet. Essen gibt es nach der Vorstellung - bis die Töpfe leer sind.
Es darf nach Belieben geraucht werden.
4. Technik.
Es gibt ein wenig Licht, ein wenig Sound, ein Klavier, einen Videobeamer. Alles ist absolute basic, und was immer darüber hinaus gebraucht wird, werden wir uns irgendwo her besorgen müssen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich dabei gerne behilflich - ein wenig Vorlauf ist hierbei immer gut ... aber wem sage ich das?!
Gleiches gilt für die Reklame: Es gibt einen kleinen, feinen MoBar-Newsletter, aber der ist wahrscheinlich nicht sonderlich geeignet. Vielleicht finden wir ja ein paar kostengünstige, effektive Ideen?
Ein gewisser Lautstärkepegel wird, im Hinblick auf die sensitive Anwesenheit von Nachbarn und anderen Lebewesen, nicht überschritten werden.
Bis dato ist dieser Ort kein Theater.

5. OK, das war's schon!

Ich sitze jetzt also jeden Tag 24 Stunden online am Rechner und erwarte Eure begeisterten (und begeisternden!) Angebote.
Naja - jedenfalls fast.

Also bis gleich!

Micha.

sendet eure Ideen, Vorschläge an: j.m.c.besch@gmx.de

Das "Café Müller" ist ein Podium für die Künstler des NNU und eine sich immer weiter entwickelnde Theaterarbeitswerkstatt, die innerhalb der verschiedenen Projekte des NNU arbeitet und somit zusätzliche Projekte oder Ideen verwirklicht (zum Beispiel: Die Band - The No Fears -, Frauentagsveranstaltungen, Wo ist der Morgen den wir gestern schon sahn u.a.). Im Cafe Müller ist immer Platz neue Ideen zu sammeln oder weiter zu entwickeln. Welcher Schauspieler möchte was mit wem und warum machen? Welcher aktuell politische Text oder welches Ereignis usw. soll behandelt werden in naher oder ferner Zukunft? Im "Cafe Müller" ist es möglich, (sich) auszuprobieren oder wegzuschmeißen, Gedanken zu Projekten zu äußern und zu diskutieren, Gleichgesinnte und Gegner zu finden, Zukünftiges zu besprechen, zu planen oder zu voranzutreiben. Das Café Müller arbeitet immer in Eigenverantwortung der einzelnen Künstler oder in sogenannten Brigaden und hat nicht den Anspruch auf fertige Ergebnisse. Es ist und bleibt somit auch immer ein Wagnis.

bis dato:

16. August 2010
- Café Müller „ "wir wissen nichts von nachher, haben das eben vergessen und was ist das, was gerade passiert?“ (Theater)

19. Juli 2010
- Café Müller „ "Heiner Müller: Traumtext", "Global Brand. Von Marken, Menschen und Moneten." Theater & Performance

14. Juni 2010
- Café Müller „ "Unterdruck“ (Theater): ... Wohlmeinende Stimmen. Aufbauendes. Jaja. Brunnen in die Wüste. Etwas sein wollen. Hilfe. ..."

05. Januar 2010
- Café Müller „Palermo - Berlino“ (Theater)

04. Januar 2010
- Café Müller „Bevölkerung - Revölkerung“ (Theater)

03. Januar 2010
- Café Müller „Revolution - Evolution“ (Theater)

02. Januar 2010
- Café Müller „SCHILLER“ (Theater)

08. August 2009
21:00 Uhr Café Müller „Happening about the nonsense in the madness of Hamlet“ (Theater), "U.M." (Film)

05. August 2009
21:00 Uhr Cafè Müller „Ammbleto - Shekspir spakka!“ (Theater)

06. Januar 2009
- Café Müller „Ende Gut - Alles Gut“ (Theater)

05. Januar 2009
- Café Müller „Krösinger über Müller und Wilson“ (Vortrag & Diskussion)

04. Januar 2009
- Café Müller „You want a piece of me“ (Theater)

03. Januar 2009
- Café Müller „The NoFears - Regatta69" (Konzert)






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